Hochschulrecht

Im Hochschulzulassungsrecht geht es darum, Ihren durch Art. 12 Grundgesetz gesicherten Anspruch auf freie Berufswahl durchzusetzen. Durch die Begrenzung der Studienplätze greift der Staat zwangsläufig in dieses grundrechtlich verankerte Recht ein. Mit einer Studienplatzklage, einer sog. Kapazitätenklage, besteht die Möglichkeit überprüfen zu lassen, ob der Staat bzw. die jeweilige Universität, Fachhochschule oder sonstige Bildungseinrichtung tatsächlich alle verfügbaren Aufnahmekapazitäten ausgeschöpft hat.

Im Prüfungsrecht beraten wir Sie umfassend, ob es sich lohnt eine nicht bestandene Prüfung anzufechten. Dies kann z. B. wegen der Befangenheit der Prüfer der Fall sein oder etwa aufgrund von Beeinträchtigungen während der Prüfung (wie z.B. Krankheit oder Lärm vor dem Prüfungsraum). Bitte setzen Sie sich wegen der etwaig laufenden Fristen sowie z. T. geltender Verwirkungstatbestände umgehend mit mir in Verbindung, weil verspätetes Handeln gerade im Prüfungsrecht zu einem erheblichen Rechtsverlust führen kann.

Auch im Bereich der Hochschulorganisation bestehen viele Regelungen, die es zu beachten gilt. Es soll vorkommen, dass Bewerbungen für Professuren und Lehrstühle nicht nach streng fachlichen Kriterien behandelt werden, sondern nach anderen Gesichtspunkten - wie politischer Einstellung, Sympathie oder Geschlecht. Arbeitsverträge mit wissenschaftlichen Mitarbeitern werden befristet, obwohl die rechtlich zulässigen Befristungszeiträume bereits überschritten sind. Manchem Hochschullehrer wird trotz Vorliegen der rechtlichen Voraussetzungen die begehrte Nebentätigkeitsgenehmigung nicht erteilt. Hiergegen kann man gerichtlichen Rechtsschutz suchen.

Im Hochschulrecht führe ich über diese Beispiele hinaus Verfahren aus den Bereichen:

  • Dienstrecht
  • Bewerbung/Konkurrentenklage
  • Disziplinarrecht
  • Befristung von Hochschuldienstverträgen
  • Rechtsstellung von Hochschulbediensteten
  • Nichtbestehen von Prüfungen
  • Zulassung zu einzelnen Lehrveranstaltungen